Gedichte zum tod. TRAUER SPRÜCHE

die schönsten Gedichte zum Thema Tod und Sterben

Gedichte zum tod

Wenn du für meines Wesens Raum Ein Bessres weißt zu finden, Dann lass mich aus dem Lebenstraum Rasch und auf ewig schwinden! Gertrude Reiter - vorgeschlagen von Gertrude Reiter Tränen Ich werde alles tun, um dich noch einmal zu sehen, mit dir zu reden mit dir zu lachen mit dir einfach glücklich sein, mein kleines Schwesterlein. Was heute mir ins Ohr klingt, Ist nur, was Klage vorbringt. Gelitten hast du, viel gelitten, geliebte Mutter, treues Herz. Und geht es in die Welt hinaus, wo du mir bist, bin ich zu Haus. Geprägt durch ein Leben voll schmerzlicher Erfahrungen von Trennung und Tod sind die Werke Theodor Storms oft von schwermütiger Stimmung und immer von eben dieser Tiefe, die er forderte. Die nächsten — christlichen — Trauerverse beschäftigen sich ebenfalls mit dem Tod eines Kindes.

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die schönsten Gedichte zum Thema Tod und Sterben

Gedichte zum tod

Himmel ist ein Wort für Heimat. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Mascha Kaléko Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an sie; Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters erinnern wir uns an sie; Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers erinnern wir uns an sie; Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an sie; Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht, erinnern wir uns an sie; Wenn wir müde sind und Kraft brauchen, erinnern wir uns an sie; Wenn wir verloren sind und krank in unserem Herzen erinnern wir uns an sie; Wenn wir Freude erleben, die wir so gern teilen würden erinnern wir uns an sie; So lange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern. Du siehst wie es kleiner und kleiner wird.

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Abschiedsgedichte und Trauergedichte: Gedichte an den Tod geordnet nach: Dichter, Seite 1

Gedichte zum tod

© Hanna Schnyders Wenn ein Herz gen Himmel fährt Das ist der schmerzlichste Klang, den jeder Mensch erlebt, wenn in einem leisen Wort, ein Herz gen Himmel fährt. Den Pfad des Unwissens und den Pfad der Erleuchtung - wir wandeln sie träumend. In jener Ecke saß er da, Und stumm und händefaltend sah Er sehnlich auf zum Himmel. « Und dann nichts mehr; — du wurdest nimmer wach, Dein Auge brach, die Welt ward immer trüber; Der Atem Gottes wehte durchs Gemach, Dein Kind schrie auf, und dann warst du hinüber. Denn Leben und Tod sind eins, so wie Fluß und Meer eins sind. Ich weiß, wir waren so verrückt, uns Hoffnung zu erlauben. Ich weine Tag und Nacht, ich sitz in tausend Schmerzen; Und tausend fürcht ich noch, die Kraft in meinem Herzen Verschwindt, der Geist verschmacht, die Hände sinken mir.

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TRAUER SPRÜCHE

Gedichte zum tod

Manchmal ist er ganz nah, dann wieder so weit. Bild-Text Ich sterbe, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht. Schnell wisch' ich sie fort und antworte nur: Mein Schatz, alles gut, es ist nichts. Und die Vernunft blieb wie ein Stern entfernt. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

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Trauergedichte von Goethe, Rilke & Co.

Gedichte zum tod

Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen, sie haben in unserer Seele eine neue Gestalt angenommen, nach dem zarten Gesetz der Seelenwanderung, das im Reich der Liebe herrscht. Doch blüh'n wie damals noch Jasmin und Flieder, und Kinder binden deine Kränze wieder. Der Tod empfängt uns wie einen guten Freund. Nun muss das Abschiedsgedicht nur noch optimal in das jeweilige Schriftstück bzw. Er lässt seinen Hyperion zum Abschied an die Geliebte sagen: Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir einmal wieder zu begegnen. Du weißt es, alle, die da sterben Und die für immer scheiden gehn, Die müssen, wär's auch zum Verderben, Die Wahrheit ohne Hehl gestehn. Und am Ende nicht Verlust, sondern ewige Vollendung.

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Kurze Trauergedichte

Gedichte zum tod

Erinnerungen tauchen vor unserem inneren Auge auf - oft füllen sie sich mit Tränen,weil der Schmerz des Verlustes so groß. Theodor Storm Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum, Die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum. Die Liebe ist immer in allem zu finden, wie die Harmonie in der Musik. Augustinus Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874 Gedichte über Tod, Alter und Vergänglichkeit Ich habe dir so viel zu sagen Ich habe Dir so viel zu sagen, Ich glaub' nicht, daß mein Leben reicht, Das Leben, das nach kurzen Tagen Dem großen Todesschweigen weicht.

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